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Corona-Restriktionen: Indiziert oder inszeniert? Eine Einladung zum Nachdenken


Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Besucherinnen und Besucher meiner Homepage,

normalerweise enthalte ich mich an dieser Stelle politischer  Äußerungen. Aber diese Zeiten sind nicht normal, weshalb ich mir erlaube, heute, am 3.4.2020, von dieser Regel abzuweichen.
"Corona" hat uns alle im Griff, heißt es. Aber stimmt das wirklich? Oder ist es vielleicht nur der Umgang mit dem Virus? Sind die drakonischen Freiheitsbeschränkungen, die uns alle treffen und vielen großen Schaden zufügen, tatsächlich gerechtfertigt oder sind die Begründungen dafür nur inszeniert? Ich weiß: Dies zu fragen gilt heute fast als ketzerisch. Möglicherweise werden Sie jetzt gar nicht mehr weiterlesen. 

Verlautbaren doch  Experten und Politiker täglich unisono, wie bedrohlich die Lage ist. So bedrohlich, dass in atemberaubendem Tempo substanzielle Grundrechte ausgesetzt wurden, dass Existenzen vernichtet werden und der Wirtschaft ein Kollaps droht, wie wir ihn noch nie erlebt haben. Opposition dagegen? Fehlanzeige.
Und die Medien? Sie klatschen der Politik Beifall, liefern die passenden dramatischen Bilder zum Geschehen und im Stundentakt aktualisierte Corona-Kurven.

Ein Diskurs findet nicht statt

Doch wäre es angesichts der für unsere Gesellschaft beispiellosen freiheitsbeschränkenden Maßnahmen, die uns alle treffen, nicht die Aufgabe der "vierten Gewalt" im Staat, ihre Notwendigkeit und Angemessenheit kritisch zu hinterfragen? Und müssten diese Fragen nicht umso nachdrücklicher und schärfer ausfallen, je tiefer die Politik in unsere Grundrechte eingreift? Ist die Datenlage, mit der diese Eingriffe gerechtfertigt werden, wirklich so eindeutig? Wo bleibt der wissenschaftliche und politische Diskurs, der doch zum Lebenssaft einer demokratischen Gesellschaft gehört? Er findet nicht statt. Die politischen Entscheidungsträger und unsere "Qualitätsmedien" wie Spiegel, Welt, Zeit, FAZ und SZ sowie die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wirken wie gleichgeschaltet und folgen nur einer Stimme: der des "Virologengotts", wie ihn manche schon nennen, Prof. Dr. Drosten. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Tatsache ist aber: Wir kennen weder die Anzahl der Infizierten noch die der Erkrankten. Geschweige denn die Anzahl derer, die tatsächlich an Corona und nicht (nur) mit Corona verstorben sind. Denn das RKI zählt jeden Verstorbenen, der positiv getestet wurde, als Corona-Opfer. Berichten zufolge rät es aus Infektionsschutzgründen von Obduktionen ab, die die wirkliche Todesursache ermitteln könnten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Kritische Stimmen aus Wissenschaft und Politik, die es wagen, Zweifel an der offiziellen Lagebeurteilung und der Alternativlosigkeit der Maßnahmen zu äußern, werden im besten Fall totgeschwiegen; nicht selten auch in die Nähe von Verschwörungstheoretikern gerückt (Dr. Wolfgang Wodarg). Beispiel gefällig?

Offener Brief als geheime Verschlusssache

Der emeritierte Prodessor Dr. med. Sucharit Bhakdi hat der Bundeskanzlerin am 26.3.2020 einen offenen Brief geschrieben. Herr Bhakdi ist nicht irgendwer: Der Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie leitete 22 Jahre das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz. 2012 ging der 73-Jährige in den Ruhestand und setzt seine Forschungstätigkeit bis zum heutigen Tag als Gastprofessor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel fort. Der Mann hat also 25 Jahre mehr wissenschaftliche Erfahung auf dem Buckel als Dr. Drosten. In dem Brief drückt er seine Besorgnis über die "unabsehbaren sozioökonomischen Folgen der drastischen Eindämmungsmaßnahmen" gegen das Virus aus, wobei er betont, dass es ihm nicht darum gehe, "die Gefahren der Viruserkrankung herunterzuspielen oder eine politische Botschaft zu kolportieren". Er empfinde es aber als seine "Pflicht, einen wissenschaftlichen Beitrag dazu zu leisten, die derzeitige Datenlage richtig einzuordnen (...)  und darüberhinaus auch Fragen zu stellen, die in der hitzigen Diskussion unterzugehen drohen."  Diese Fragen sind nach meiner Auffassung durchaus berechtigt und verdienen eine sorgfältige und überzeugende Antwort. Was selbstverständlich auch heißen kann, dass sie mit überzeugenden Argumenten entkräftet werden könnten.
Haben Sie nun in der letzten Woche etwas von diesem offenen Brief gehört oder gelesen? Nein. Die Medien behandeln ihn als geheime Verschlusssache. (Test: Googeln Sie mal danach.) Sie blenden abweichende Meinungen aus. 

Ist der Shutdown mit dem Grundgesetz vereinbar?

So finden in den Medien auch diejenigen kaum Gehör, die etwa im Zusammenhang mit Überlegungen zur Einführung von Tracking Apps zur Pandemieerfassung, vor einer Aushöhlung des Datenschutzes und der Privatsphäre warnen. Ganz zu schweigen von der Frage, ob alle ergriffenen Maßnahmen mit unserem Grundgesetz vereinbar sind, was manche Juristen bezweifeln. Die Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner kündigte heute eine Normenkontrollklage gegen die Corona-Verordnung Baden-Württemberg an, weil der Shutdown "in gravierender Weise das verfassungsrechtliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit" verletzte. Sie war dreimal erfolgreich vor dem Bundesverfassungsgericht mit ihren Verfassungsbeschwerden wegen Verletzung der Berufsfreiheit.  

Die Eindimensionalität der Entscheidungen

Liebe Leserinnen und Leser (so Sie noch lesen sollten), warum schreibe ich diesen Text? Ich bin entsetzt angesichts der Maßnahmen, mit denen unsere Grundrechte wie Freizügigkeit, Freiheit der Berufsausübung, Religionsausübung (obwohl ich selbst nicht religiös bin) und andere persönliche Rechte widerstandslos suspendiert werden. Und dies bei einer Datenlage, die, wie ich meine , alles andere als gesichert ist. Selbst die FAZ gibt in einem Beitrag vom 2.4.2020  zu bedenken:  "Wir hören aus dem politisch-administrativen Raum derzeit eher, dass Fachleute Empfehlungen gegeben haben und dass diese Empfehlungen befolgt werden. Es gibt aber auf keinem wissenschaftlichen Gebiet einen Konsens der Fachleute – außer wenn Gremien einseitig besetzt wurden. Die Fachwissenschaften leben vom Streit, und die Politik hat die Pflicht, offenzulegen, wie sie innerhalb dieses Streites zu ihren Entscheidungen gekommen ist. Der Gesundheitsminister soll erklären, warum (...)  er sich als Zuschauer des Expertenstreits für die eine oder für die andere Deutung entschieden hat, als er uns nahelegte, keinen Spielplatz zu betreten."

Was passiert, wenn das nächste Virus kommt?

Noch mehr entsetzt bin ich über die Fraglosigkeit, mit der die Medien die aus meiner Sicht alles andere als stichhaltig begründeten Restriktionen begleiten. Und mit der, wenn die Umfragen stimmen, weite Teile der Öffentlichkeit diese Freiheitsberaubung hinnehmen. Es müsse ja sein, jedenfalls vorübergehend. Was aber, wenn das nächste Virus auftaucht? Wird dann wieder ganz Deutschland stillgelegt? 2019 gab es in Deutschland gut 3.000 Tote im Straßenverkehr. Wann wird das Autofahren verboten?

Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten sofort zurückfahren

Meine persönliche Überzeugung ist die, dass alle Maßnahmen zu Einschränkung unserer bürgerlichen Freiheiten sofort zurückgefahren werden müssen. Darum habe ich, wie inzwischen mehr als 33.000 andere besorgte Bürger, diese Petition unterschrieben  – und lade Sie ein, dasselbe zu tun.
Ich weiß, meine Ansicht ist unpopulär, und ich behaupte nicht, dass ich Recht habe.  Vielleicht werden mich manche von Ihnen dafür abstrafen und ich verliere den einen oder anderen Auftrag. Aber ich habe meine Stimme erhoben und bringe vielleicht den Einen oder Anderen von Ihnen zum Nachdenken darüber, ob nicht mehr Besonnenheit statt Aktionismus notwendig wäre.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Bitte halten Sie sich an die behördlichen Anordnungen.

Halten Sie Abstand.

Halten Sie die Nies- und Hustenetikette ein.

Und bleiben Sie gesund und kritisch

Nachtrag 6.4.2020:  Hamburg ändert seine Zählweise in Bezug auf "Corona-Tote" und kommt zu wesentlich geringeren Fallzahlen als das RKI.  Der Rechtsmediziner Prof. Klaus Dr. Püschel vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf hat trotz der gegensätzlichen Empfehlung des RKI (s. o.) positiv auf Corona getestete Verstorbene obduziert (ab Minute 1:16). Das Ergebnis: Nicht 14 (so die Zählung des RKI), sondern nur 8 von ihnen sind AN Corona verstorben, also 43% weniger als das RKI angibt. Püschel bekräftigt , dass bisher in Hamburg noch kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus gestorben sei, sondern an schweren Vorerkrankungen. Er stellt fest: "Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht (...) Ich bn überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mals als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird."

Auch bemerkenswert ist, dass es Anzeichen gibt, dass viele "normalen" jährlichen Influenzaerkrankungen zu Corona-Fällen umdefiniert (ab Minute 7:38) wurden.

 



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